re:publica – Wie Netzwerke Gesellschaft und Wirtschaft ändern

15.04.2010

Die 4. re:publica 2010 – nowhere bietet an drei Tagen 165 Vorträge mit 265 Referenten aus 30 Nationen von vier Kontinenten der Welt. Dieses Jahr steht die Social Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web: “Mit ‘nowhere’ befinden wir uns im Jetzt und Hier – und Nirgendwo”. Die enorme Steigerung der Besucherzahl auf mehr als 2.500 Teilnehmer von 700 Besuchern in 2007

republica1Die 4. re:publica 2010 – nowhere bietet an drei Tagen 165 Vorträge mit 265 Referenten aus 30 Nationen von vier Kontinenten der Welt. Dieses Jahr steht die Social Media-Konferenz im Zeichen des Echtzeit-Web: “Mit ‘nowhere’ befinden wir uns im Jetzt und Hier – und Nirgendwo”. Die enorme Steigerung der Besucherzahl auf mehr als 2.500 Teilnehmer von 700 Besuchern in 2007 und 1.600 Teilnehmern im letzten Jahr spiegelt das große Interesse an den Themen der Konferenz über Blogs, soziale Medien und an der digitalen Gesellschaft wider. Veranstalter sind newthinking communications und der Spreeblick Verlag.

doris_schuppeHighlights des ersten Tages waren die Vorträge von Jeff Jarvis “German Paradox. Privacy, publicness, and penises” und Prof. Dr. Peter Kruse “What’s next? Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren”. Jarvis macht einen Kampf zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit aus – Kruse skizziert den laufenden Kulturkampf zwischen den extrem unterschiedlichen Wertesystemen der ‘Digital Visitors’ und ‘Digital Residents’ und macht verständlich, warum Diskussionen um Social Media-Nutzung und Alltags-Durchdringung des Internet so emotional geführt werden.

Ein gutes Beispiel für Referenten, Jarvis wartet auf der Bühne nicht darauf, dass im Auditorium ein Mikrophon zu den Fragestellern gereicht wird, sondern er geht mit seinem Mikrophon direkt zum Publikum. Wie im persönlichen Gespräch diskutiert er direkt mit den Teilnehmern.

Über die Konferenzbesucher vor Ort hinaus lassen sich die Vorträge in den Hauptbühnen per Live-Streams im Internet verfolgen. Online werden Vorträge und Diskussionen der re:publica per Twitter (Hashtag #rp10) und auf der Facebook Fanpage begleitet und kommentiert. Die zahlreichen Teilnehmer, die ihre Anwesenheit auf der re:publica im ortsbasierten Social Network Foursquare gemeldet haben, erreichten gleich zum Konferenzauftakt das begehrte “Swarm Badge”.

Verfasst von Doris Schuppe, Kommunikatonsberaterin

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