Call for Papers via Social Media promoten

22.09.2011

Eventveranstalter haben mit den diversen Social Media Tools vielfältige Möglichkeiten, ihre Zielgruppen zu erreichen und die eigene Veranstaltung zu promoten. Schon weit im Vorfeld eines Events können beispielsweise über eine Facebook-Seite, einen Twitteraccount oder einen Veranstalterblog potentielle Besucher, aber auch Referenten und Unterstützer aufmerksam gemacht und schließlich als Teilnehmer oder Sponsoren gewonnen werden. Gern genutzt werden die Aufrufe für Vorträge

Eventveranstalter haben mit den diversen Social Media Tools vielfältige Möglichkeiten, ihre Zielgruppen zu erreichen und die eigene Veranstaltung zu promoten. Schon weit im Vorfeld eines Events können beispielsweise über eine Facebook-Seite, einen Twitteraccount oder einen Veranstalterblog potentielle Besucher, aber auch Referenten und Unterstützer aufmerksam gemacht und schließlich als Teilnehmer oder Sponsoren gewonnen werden. Gern genutzt werden die Aufrufe für Vorträge in den „Call for Papers“. Damit binden die Veranstalter potentielle Referenten und Interessenten inhaltlich mit ein. Die Weiterempfehlung von Teilnehmern wird honoriert oder es werden unter den Followern der Facebook-Seite Geschenke verlost. All das kann man beispielsweise auf der Webpräsenz des erst im April 2012 stattfindenden Fundraisingkongress beobachten, der auf Twitter seinen Hashtag direkt komuniziert und ebenfalls auf Facebook aktiv ist. Ebenso nutzen einige Veranstaltungsanbieter Interviews mit den Referenten. So macht beispielsweise das Haus der Technik München für seine Tagung Ende November im Vorfeld auf die Veranstaltung „B2B Social Media in Industrie & Wirtschaft“ aufmerksam.

Auch während und nach der Veranstaltung spielen Social Media-Aktivitäten eine wichtige Rolle. Manche Kongresse bieten einen Lifestream von ausgewählten oder allen Vorträgen und Diskussionen an, andere berichten live und per Interviews von zentralen Themen und Höhepunkten. Auch lange nach der Konferenz bleiben diese Mitschnitte oder Interviews der Veranstaltung, ebenso wie Kurzfassungen der Vorträge in Textform und Pressereaktionen zum Download oder die Vortragsfolien auf Plattformen wie Slideshare. Zusätzlich können Videos auch auf Plattformen wie youtube oder vimeo veröffentlicht werden und Fotos der Veranstaltung bei flickr. Immer geht es darum, potentiellen Interessenten, aber auch Stake- und Shareholdern einen wirklichen Mehrwert zu bieten, es geht um Kundenbindung und  Neukundengewinnung, schließlich um Bekanntheitssteigerung, denn nach der Veranstaltung ist vor der (Folge)Veranstaltung.

Vor kurzem hat die Studie „Social Media & Events Report 2011“ der Event Management Software-Firma amiando festgestellt, dass drei Viertel der Tausend befragten Eventveranstalter Social Media als Marketinginstrument wichtig bzw. sehr wichtig finden und über 80 Prozent ihre Aktivitäten künftig verstärken wollen. Genutzt werden vor allem Facebook mit über 80 Prozent, immerhin folgt Twitter derzeit mit über 60 Prozent, danach XING mit nahezu 50 Prozent und Youtube  mit über 40 Prozent, zuletzt wurden LinkedIn und das eigene Blog von einem Drittel der Eventveranstalter genannt. Hauptziel der Social Media Aktivitäten ist die Steigerung der Bekanntheit des Events und über die Hälfte der Veranstalter erhoffen sich positive Ergebnisse bei der Akquisition von Kunden oder verstärkte Kundenbindung. Im übrigen sind alle genannten Aktivitäten von Veranstaltern auch image- und bekanntheitsfördernd für Referenten, die ihrerseits über eigene Social Media-Kanäle zum Erfolg einer Veranstaltung beitragen können.

Bilder: amiando

Listen der über 500 Veranstalter auf Twitter
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» Social Media: Das Internet kann Messen nicht ersetzen … aber erweitern! Unternehmer.de

Kongresse setzen auf Mitbestimmung

Kommentare

Ein Kommentar zu “Call for Papers via Social Media promoten”

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