Quo Vadis Referentenprofil?

Um als potentieller Referent bei Veranstaltern wahrgenommen zu werden, braucht es ein Referentenprofil, das auf den ersten Blick zeigt, wofür ein Experte steht. Wie Sie Ihre „Visitenkarte“ am besten aufbereiten, habe ich nachfolgend für Sie zusammengestellt.

Profile

Natürlich suchen die Veranstalter oder Unternehmen zuerst nach dem Thema, das sie besetzen wollen. Deshalb muss ein Speakerprofil die Schwerpunkte mit den Kernthemen enthalten. Dazu eignen sich am besten einige Arbeitstitel, die verständlich, ansprechend und nicht zu fachspezifisch aufbereitet sind und anhand praktischer Beispiele den Nutzen aufzeigen. In einigen kurzen aussagefähigen Unterpunkten sollten fachliche Hintergrundinformationen aufbereitet sein, denn schließlich sollte der Vortrag so aufbereitet sein, dass die Teilnehmer frisches Anwenderwissen erhalten.

Unabdingbar sind eine interessant formulierte kurze Vita und ein Unternehmensprofil, um die Kompetenz und  hohe Expertise bei den angegebenen Schwerpunktthemen aufzuzeigen. Wie bei einer Bewerbung gehört auch ein ansprechendes Farbfoto dazu, denn auch die visuelle Ausstrahlung einer Person sollte den Konferenzleiter oder Personalverantwortlichen überzeugen.

Um dem potentiellen Kunden einen tieferen Einstieg in Ihr fachliches Wissen zu ermöglichen, sollten Sie auf aktuelle Vorträge und Workshops und weiterführende Links auf aktuelle PR-Beiträge, Fachartikel, Texte in Blogs, Beiträge in Podcasts oder auf Präsentationen auf Slideshare hinweisen. Auch das Verlinken mit weiteren Profile in sozialen Netzwerken besonders auf XING, Google+ und oder Google, LinkedIn, Facebook und in Portalen wie Youtube oder Twitter oder beispielsweise auf Einträge in den Expertenportalen wie brainGuide oder Competence Site sind hilfreich,  damit sich ein Veranstalter ein umfassendes Bild von Ihnen machen kann.

Insgesamt sollte ein Referentenprofil nicht mehr als drei A4-Seiten umfassen und in verschiedenen Versionen verfügbar sein: Als PDF zum Versenden per Mail oder auch zum Ausdrucken und Versenden per Post, als Onlineversion auf Slideshare und so vorhanden, auf Ihrem Blog oder Ihrer Webseite. Auch auf Ihren verschiedenen Onlineprofilen sollte das Referentenprofil auszugsweise oder vollständig Eingang finden. Besonders wichtig ist es, Änderungen und Aktualisierungen stets an allen Veröffentlichungsorten durchzuführe, um damit Interessenten ein einheitliches Bild Ihrer Person als potentieller Referent zu präsentieren.

» 10 Tipps zum Social Branding eines Redners, Referentenblog
» How To Create A Great CV – video blog by Jason Downes, Eco Recruitment
» 30 Best Ways to Promote Your Website or Blog – #21 Online Profile, Daily Sales and Marketing Tips and Trick, Chris Hamilton
» Referent und keiner kennt mich? Wie vermarkte ich mich selbst? Referentenblog

Quelle: Profile. Skyward-facing profile of a sculpture on Stumholmen.flickr misteraitch

 

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