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Welche Faktoren B2B-Entscheider beeinflussen


Veröffentlicht am 3. März 2010
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Was im B2C-Bereich längst gang und gäbe ist, soll nun auch im B2B-Bereich angewendet werden: Die mehrdimensionale Segmentierung der Ansprechpartner für die Kommunikation. Im B-to-B sind das die Entscheider eines Unternehmens. Während frühere Modelle zur Klassifizierung der Entscheider nur ein oder zwei Dimensionen und damit nicht genug Aussagekraft hatten, hebt das Multi-Dimensional Model of Decision Making die Entscheider-Segmentierung auf ein erweitertes Level. Mit Hilfe des MMD kann über jeden Entscheider ein Persönlichkeitsprofil erstellt werden, welches tiefgreifende Aufschlüsse über das jeweilige Selbstbild und seine Handlungsspielräume im Unternehmen bietet. Darüber hinaus wird jeder Entscheider aufgrund seines Profils einem bestimmten  Typus zugeordnet. Diese Typisierung hilft, um die individuelle Ansprache der Entscheider festzulegen.

Die GIM Gesellschaft für innovative Marktforschung, hat das Modell entwickelt, um die Entscheidertypen definieren zu können. Hierbei haben Marc Arnold, Leiter B2B Technik GIM und sein Mitarbeiter Björn Huber zunächst 300 Entscheider aus den Bereichen Logistik und Handwerk befragt. Die Auswertung kristallisierte sechs Faktoren heraus, die nach Ansicht der Forscher einen B2B-Entscheider beeinflussen, diese sind:

  • Rationalität: Zielsetzung und Marktposition des Unternehmens
  • Limitiertheit: Funktionale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Beschaffung
  • Gebundenheit: Wahrnehmung der Rolle im Unternehmen, Individual- und Unternehmenswerte
  • Wissen: Bildungsstand, und Berufserfahrung und Entscheidungsbefugnis
  • Kognitive Kompetenz: Planungshorizont; Kollektivität und Verlauf von Entscheidungen
  • Emotionalität: Selbstwahrnehmung in der Entscheiderrolle Driver und Barrieren im Entscheidungsprozess

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Diese Zuweisungen dienen als Basis für die Dimensionen der Entscheidungsfindung. Die Dimensionen sind Sozialität,gefühlte Sicherheit, persönlicher Erfolg, Bewältigung von Barrieren, emotionales Entscheiden, rationales Entscheiden, Selbstbehauptung und Motivation. Die Dimension “Bewältigung von Barrieren” gibt zum Beispiel Auskunft darüber, wie der Entscheider mit beruflichen Herausforderungen umgeht, ob er offensiv oder defensiv ist. Dadurch lassen sich dann Rückschlüsse über die erwünschte Unterstützung durch den Außendienst ziehen, so Marc Arnold und Björn Huber. Das Forschungsteam konnte auf Basis der Dimensionen der Entscheidungsfindung letztlich fünf Entscheidungstypen festlegen, die jeweils unterschiedliche Erwartungen an die Informationen und das Kommunikationsverhalten der Unternehmen haben.

Im Folgenden werden die Entscheidungstypen kurz vorgestellt:

  • Der Pro-Aktive Macher: Er steht unter geringen Improvisationsdruck und plant abgewogen und vorausschauend. Er legt Wert auf Entscheidungsautonomie und teilt seine Entscheidungen wenig mit anderen. Der Pro-Aktive Macher sollte eher zurückhaltend angesprochen werden.
  • Der Unterstützung Suchende: Er plant seine Entscheidungen sorgfältig und weit in die Zukunft, ist jedoch teilweise unsicher. Deswegen hält er gerne Rücksprachen mit Kollegen. Er steht unter starkem Improvisationsdruck. Dem Unterstützung Suchenden sollte jederzeit ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
  • Der Defensive: Er reagiert eher als zu agieren und fühlt sich oft überfordert. Er muss unangenehme und spontane Entscheidungen treffen und denkt stark über seine vergangenen Handlungen nach. Er hat gerne viele Entscheidungsalternativen. Sein Ansprechpartner muss wie ein Fels in der Brandung sein.
  • Der Teamentscheider: Er teilt seine Entscheidungen in sehr hohem Maße mit anderen und ist selbst stark in kollektive Entscheidungsprozesse eingebunden. Er plant sorgfältig und weit in die Zukunft und tauscht sich dabei gerne mit seinen Kollegen aus. Der Ansprechpartner sollte eine langfristige und vertrauensvolle Bindung zum Teamentscheider aufbauen.
  • Der Sicherheit Suchende: Er steht unter starkem Improvisationsdruck und trifft seine Entscheidungen spontan und instinktiv. Er hat gerne viele Alternativen und legt Wert auf Entscheidungsautonomie. Der Sicherheit Suchende muss vom Kundendienst stets unterstützt und bestätigt werden.

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Der Leiter des Forschungsteams, Marc Arnold, beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Business-to-Business Marktforschung im Kontext Mittelstand. Björn Huber entwickelte das MMD auf der Grundlage verschiedener Handlungs- und Entscheidungstheorien, mit denen er sich im Rahmen einer Dissertation auseinandersetzt. Durch den Einsatz des von der GIM neu entwickelten Segmentierungstools Multi-Dimensional Model of Decision-Making für B2B-Marktforscher, lassen sich detaillierte Aussagen über die analytisch sinnvolle Segmentierung der Kunden und Entscheider in den Unternehmen liefern.

Vorträge und weiterführende Links
>> Praxisorientierte Segmentierung von B2B-Beziehungen für ein CRM am Beispiel eines internationalen Werkzeugherstellers, Marktforschungs Fachveranstaltung 05/10
>> Erfolgreiche B2B-Marktforschung für Mittelständische Unternehmen, Research & Results
Workshop 11/08
>>Multi-Dimensional Model of Decision-Making, GIM
>>Die 5 Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Marketing und die Konsequenzen für das Online-Marketing, Online-Marketing-Praxis
>> B2B-Marketing in einer digitalen Welt aus? B2B Online-Marketing
>> Strategien im Onlinemarketing, Onlinemarketing-Praxis
>> Entscheider in ihrem sozialen Umfeld, Allgayer Media
>> Online-Marketing optimieren, Werben und Verkaufen


Offene Slots bei CeBIT Webciety IGNITE


Veröffentlicht am 26. Februar 2010
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Die CeBIT Webciety plant mit zwei offenen Slots, am Dienstag den 2. und am Freitag den 5. März, die Teilnahme an der Global IGNITE Week von O’Reilly.

screenhunter_01-feb-26-1523Der IGNITE umfasst jeweils “inspirierende” fünfminütige Vorträge. Hierzu werden für beide (weiterlesen…)

Messen und Konferenzen im März 2010


Veröffentlicht am 24. Februar 2010
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Hier finden Sie eine Übersicht der Veranstaltungen in den Bereichen Marketing, Kommunikation, PR, IT und Telekommunikation für den März 2010 sowie einen Auszug einiger Referenten aus unserem Referentenpool. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch dem Event Planer.

2.-6. März 2010
CeBIT
Global Conferences 2010, Hannover
>> 3.3.10 u.a. Referent Thomas Balgheim, Chief Executive Officer Cirquent GmbH: Creative Technologies for dynamic times - How ICT empowers tomorrows business

2.-6. März 2010
CeBIT Webciety, Hannover
Die Person als Marke im Web, Wertpotenziale der Netz-Gesellschaft, Prinzipien der Netzwirtschaft, Leben & Arbeiten in der Wolke

3. März 2010
Aufbruch zum Umbruch im Medienmanagement, München
Top-Management Forum für Verlags- und Medienunternehmen (weiterlesen…)

Wie sie als Veranstalter Facebook Fanpages richtig nutzen


Veröffentlicht am 18. Februar 2010
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Wie im vorherigen Blogeintrag gezeigt, halten sich viele Veranstalter auf der Microblogging-Plattform Twitter noch zurück und unterschätzen dessen Potenzial. Doch in Social Media gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit der Journalisten, Messe- und Kongressbesucher auf sich zu lenken. Hierbei wird das Network (weiterlesen…)

Browser-Markt in Europa in Bewegung


Veröffentlicht am 12. Februar 2010
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Im Land der Browser herrschen seit jeher erbitterte Kämpfe um die Marktführerschaft: So hat Firefox, der Alternativ-Browser des Mozilla-Projekts, im vierten Quartal letzten Jahres nach Aussagen von Dirk Freitag, CEO und Vorstandsmitglied der ADTECH AG, erstmals die (weiterlesen…)

Richtig twittern als Veranstalter


Veröffentlicht am 8. Februar 2010
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Lesen Sie eigentlich die Tweets von Kongress- und Messeanbietern? Es twittern doch eine ganz Menge inzwischen. Für die Veranstalter im Kommunikations-, Technik- und Web-Bereich stellt die Online-Kommunikation eine spannende Herausforderung dar. Oftmals ist es nicht die Frage der Größe, sondern eine der Kreativität, die über (weiterlesen…)

Messen und Konferenzen im Februar


Veröffentlicht am 1. Februar 2010
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Nachfolgend eine Übersicht der Veranstaltungen in den Bereichen Marketing, Kommunikation, PR, IT und Telekommunikation für den aktuellen Monat. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Event-Planer.

1. – 5. Feb. 2010
Social Media Week Berlin
Mehrere Panels beleuchten verschiedene Aspekte von Social Media aus dem Blickwinkel Streit (weiterlesen…)

Umdenken zur Mobilität im besten Alter


Veröffentlicht am 28. Januar 2010
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Wer kennt sie nicht, die Busse voll mit Menschen im gehobenen Alter. Der überstürzt urteilende Beobachter sieht in diesem Bild wohl die typische Kaffeefahrt, für die Reisenden aber stellt diese Art der touristischen Fortbewegung meist etwas ganz anderes dar: Geselligkeit, Sorglosigkeit und Sicherheit. (weiterlesen…)

Referentengesuch zu globalen Medienthemen


Veröffentlicht am 22. Januar 2010
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Die Zielgruppe der internationalen Konferenz ist sowohl international als auch interdisziplinär. Es diskutieren dabei Medienvertreter, Experten von zwischenstaatlichen und Nichtregierungsorganisationen, Politiker, Kulturschaffende, Unternehmer und Wissenschaftler aus aller Welt. Die mehrtägige Veranstaltung findet Mitte des Jahres in Deutschland (weiterlesen…)

Nachhaltige Markenführung durch Trendforschung


Veröffentlicht am 21. Januar 2010
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Eine Marke, die nur kurzfristig plant und den gesellschaftlichen Wandel nicht berücksichtigt, kann nicht langfristig auf dem Markt bestehen. Vielmehr muss das Markenerlebnis permanent gepflegt und die Marke aktuell gehalten werden. Dieser Ansicht ist das Marktforschungsinsitut GIM, die Gesellschaft für innovative Marktforschung mit Sitz in (weiterlesen…)

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